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Der Auslauf

 

Auslauf ist für Ratten sehr wichtig, da sie sehr bewegungs- und erkundungsfreudige Tiere sind. Sie sollten mindestens eine Stunde am Tag Auslauf bekommen, nach Möglichkeit auf freiwilliger Basis. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass sich weder die Ratten selber, noch Menschen oder andere Tiere diese verletzen. Es sollten also Fenster und Türen geschlossen, keine kleinen Ritzen unter Schränken für die Ratten zugänglich, sowie alle giftigen Zimmerpflanzen und auch Kabel aus der Reichweite der Tiere sein. Natürlich müssen die Ratten während des ganzen Auslaufs beaufsichtigt werden, da sie häufig nur Flausen im Kopf haben! Nähere Informationen zu dem Thema sind am besten auf den unter Links angegebenen Seiten nachzulesen.

 

Die Gewöhnung an den Auslauf:

Unser 1. Schritt:

Da unser Käfig ja auf Rollen steht, konnten wir ihn ohne Probleme in unseren kleinen Flur fahren. Die ca. 1 m² große Fläche konnten wir durch das Schließen aller vier Türen sehr schnell rattensicher bekommen. Wir haben dann aus Pappschachteln eine kleine Treppe gebaut und diese vor die Käfigtür gestellt. Nach anfänglicher Schüchternheit unserer da noch kleinen Rattis, wurde es nach und nach besser und sie wurden neugieriger. Als wir dann die Ärmeltaktik eingeführt hatten, wurde es noch besser und die Kleinen haben es geliebt im Ärmel rumzuklettern und sogar zu raufen.

Unser 2. Schritt:

Nachdem wir endlich eine entsprechend große Pappe gefunden hatten (im Fressnapf einen jungen Mitarbeiter beim Auspacken beobachtet und ganz frech mal gefragt, ob sie diese Pappe noch brauchen oder eh wegschmeißen *g*), konnten wir eine kleinen Begrenzung im Wohnzimmer um den Rattenkäfig basteln. Nach einer kleinen Shoppingtour im Baummarkt und knapp einer Stunde handwerklicher Betätigung ist eine kleine Rampe entstanden, die sich schnell an die geöffnete Käfigtür einhängen lässt. Sie ist mit Teppich beklebt, damit die Süßen besseren Halt finden. Außerdem habe ich an die Rampe als Schutz vor dem Runterfallen seitlich kleine Leisten angebracht.


Unser 3. Schritt:

Als die Süßen anfingen, die Begrenzung scheinbar als zu klein zu betrachten und versuchten, an den Rändern hochzuspringen, war es für uns an der Zeit, für ein rattensicheres Wohnzimmer zu sorgen. Durch die Unterstützung seines Vaters sind wir an Schaumstoffleisten gekommen, die unter Couch, Sessel und TV-Rack geklemmt werden konnten, sodass die Ratten keine Möglichkeit haben, sich unter diesen zu verkriechen. Unsere Computerecke und ein Regal haben wir mit aufgeschnittenen Umzugskartons umstellt. Die freiliegenden Kabel habe ich mit einem durchsichtigen Schlauch aus dem Baumarkt extra ummantelt. Die Vorhänge werden jeden Abend vor dem Auslauf hochgelegt, sodass die Ratten keinen Zugang dazu haben. Und die Türen werden natürlich geschlossen. Um die geöffnete Käfigtür kommt dann noch eine selbst gebastelte Pappbegrenzung, damit die Ratten nicht außen am Käfiggitter hochklettern können, weil dann die Absturzgefahr zu groß wäre.


 

Das all-abendliche Auslaufprogramm:

Mittlerweile ist Routine eingekehrt. Zunächst werden die Umzugskartons positioniert, die Gardinen hochgelegt, das Spielzeug verteilt, die Türen geschlossen und die Rampe plus Kletterschutz an die geöffnete Käfigtür eingehängt. Danach dauert es meistens nicht sehr lang, und die Süßen kommen - zwar immer noch zaghaft, aber immerhin – aus dem Käfig geklettert. Je nach Laune der Drei dauert der Auslauf zwischen 30 Minuten und eineinhalb Stunden. Dabei laufen sie manchmal nur unter dem Käfig rum, manchmal aber auch im gesamten Wohnzimmer. Und auch die Couch wurde schon öfters mal erklommen. Man merkt aber wirklich, dass sie viel Spaß dabei haben und sich nach und nach immer sicherer fühlen. Es häuft sich in letzter Zeit auch, dass sie wartend vor der Käfigtür sitzen *g*. Und wenn man sich dann auf den Boden zu ihnen setzt, brauchen wir nicht lange warten und die Rabauken klettern einem auf den Schoß, in den Ärmel, oder auch mal den Rücken hoch und auf den Kopf!

 

Hier mal noch ein paar Bilder der "Spielsachen", die neben diversen Pappschachteln und Klopapierbasteleien aufgestellt werden:

Die Buddelkiste: mit Chinchillasand drin zum Wühlen und Graben

Die Zebradecke: ein super kuscheliges Versteck

Das Zebrakissen: ein flauschiger Aussichtspunkt

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