unsere.ratten

Einrichtung

 

Allgemein versuchen wir wirklich nur Ratten-Geeignetes in den Käfig zu stellen, immer unter Beobachtung was wie viel angenagt wird. Die meisten Gegenstände werden dann mit Draht am Gitter befestigt, damit sie nicht von den kleinen Rabauken durch den Käfig geschoben und geschubst werden. Natürlich stehen dabei die Drahtenden nach außen, sodass sich die Ratten daran nicht verletzen können!

Alles aus Holz haben wir dann noch mit sog. sabbersicherem Lack (für Kinderspielzeug nach der Norm DIN EN 71-3) lackiert, damit es sich leichter von Urin reinigen lässt. Ansonsten verwenden wir meist normale Pappschachteln, in die wir Löcher rein schneiden und die sich wunderbar als Versteck- oder Spielmöglichkeit eignen. Wenn sie dann zernagt, dreckig oder aufgeweicht sind, werden sie einfach weggeschmissen und durch neue ersetzt.

Wir bauen natürlich auch immer mal wieder um, sodass Abwechslung im Käfig herrscht. In der einen Woche steht dies drin, in der anderen Woche wieder das, dann kommt mal was neues dazu, und dann auch mal einfach wieder eine ganz normale Klopapierrolle zum drüber Klettern.

 

Aber hier mal ein paar Beispiele des derzeitigen Inventars:

 

Der Tunnel:

Das zur Zeit wichtigste Stück des Käfigs, da unsere Süßen die meiste Zeit darin schlafen. Wir haben ihn für ca. 10 € direkt am Anfang noch im Dehner Gartencenter gekauft. Er lässt sich von den gelben Halterungen einfach trennen und in zwei Hälften auseinander ziehen, sodass man ihn auch gut mal heiß abwaschen kann.

 

Die Holzbrücke:

Die Brücke haben wir auch anfangs im Dehner gekauft; für welchen Preis genau, weiß ich nur leider nicht mehr, es waren aber auf jeden Fall unter 10 €. Die Ratten klettern ab und zu obendrauf, aber die meiste Zeit, in der wir es beobachten können, laufen sie dann doch untendrunter durch.

Ab und zu hängt die Brücke auch kopfüber an der Decke. Dann klettern die Ratten normalerweise an den Gitterstäben hoch und benutzen sie als Ausguck, wenn sie nicht gerade alles daran setzen, die als Befestigung dienenden Schnüre durchzuknabbern *g*. 

 

Das Seil:

Es ist ein weiterer Gegenstand direkt von Anfang an, den wir für ebenfalls um die 10 € im Fressnapf gekauft haben. Das Gute daran ist, dass an den Enden des Seils spezielle Kappen drauf sind, womit man es gut und sicher am Gitter befestigen kann. Innen ist ein dicker Draht, der die nötige Stabilität verleiht, sodass die Ratten gefahrlos darauf laufen können, ohne dass es nach unten durchhängt.

 

Die Hängematte:

Auch sie haben wir direkt am Anfang für ca. 5 € im Fressnapf gekauft. Wir haben sie aber nach ein paar Tagen erstmal wieder ausgebaut, da die noch kleinen Ratten sie überhaupt nicht benutzt haben. Mittlerweile hängt sie an einem anderen Ort und wird gerne mal für ein kleines Gerangel oder als Ausguck benutzt.

 

Das Holzhäuschen:

Wie oben schon erwähnt, war das Häuschen direkt beim Käfigkauf mit dabei, und wir haben es nur noch lackiert. Als Schlafplatz wird es meinem Wissen nach nicht benutzt, dafür wurde ja der Tunnel auserkoren.

Es ist auch nicht mehr dauerhaft im Häuschen als Inventar vorhanden. Nur noch ab und an, dann aber auch mal auf dem Dach liegend mit Zeitungspapier zum Rascheln drin.

 

Die Cerealien-Packung:

Wir haben einfach die Deckellaschen der leeren Schachtel entfernt und dazu noch oben und an der Seite zwei Löcher ausgerissen. Alle weiteren Löcher gehen auf das Konto der Ratten. Zusätzlich ist die Packung aber noch mit Schnur am Gitter befestigt und diesmal nicht mit Draht, da sie direkt an der Käfigtür ist, und sich die Ratten somit durchs Rausklettern beim Auslauf verletzen könnten. Dann riskiere ich lieber, dass die Schnur durchgenagt und die Schachtel im Käfig rumgeschubst wird.

Der Verschleiß an Cerealien-Packungen ist mittlerweile ziemlich hoch, aber die fallen ja eh im Haushalt an. Manchmal mache ich auch Zeitungspapierschnipsel in die Packung, dann haben die Süßen eine Raschelkiste!

 

Die Pappröhre:

Neben den vielen, mittlerweile doch zu kleinen Klopapierrollen eine etwas größere im Durchmesser 7 cm breite Pappröhre. Wir haben sie unbewusst von einem Freund bekommen, der uns ein größeres Foto geschenkt hat, das eben auf dieser Röhre war.

Update: Die Röhre hängt mittlerweile mit Schnur befestigt am Käfiggitter.

 

Das Ecktuch:

Ganz simpel ein altes Geschirrtuch auseinander geschnitten und mit drei Drahtstücken am Gitter befestigt. Eigentlich habe ich vermutet, dass es sich nicht lange hält, aber bisher hängt’s mal noch. Ist natürlich auch möglich, dass die Ratten gar nicht drauf springen.

Update: Das Tuch ist mittlerweile doch vom Draht abgerissen und liegt jetzt einfach so im Käfig rum. D.h. also, dass die Ratten wohl doch des öfteren drauf gesprungen sind.

 

Die Klopapierrolle:

Sie ist an Draht aufgehängt und wie man sieht nicht mehr ganz voll – sonst wäre es wohl ein bisschen viel *g*. So können sich die Ratten soviel Nistmaterial holen wie sie wollen. Und sie haben noch Spaß dabei die Stücke abzurollen oder abzuknabbern. Lange hängt die Rolle zwar nie dort, da sie sehr schnell leer ist, aber man kann auch immer mal wieder eine neue Rolle einbauen.

 

Das Iglu:

 

Ein ganz einfacher und günstiger Eigenbau: auf einen aufgeblasenen Luftballon werden Klopapierstückchen mit einer Sprühflasche mit Wasser aufgeklebt, solang bis man die Farbe des Ballons nicht mehr durchsehen kann. Danach 1-2 Tage trocknen lassen, zurecht schneiden und ab damit in den Käfig! (Idee von Rattige Infos)

Bemerkung: In der Zwischenzeit haben wir diese Technik noch öfters benutzt, und es sind mehrere Gebilde entstanden, wie z.B. auch eine Röhre aus einem länglicheren Luftballon und eine Höhle aus einem Runderen. Also wie so häufig bei der Einrichtung des Rattendomizils sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt!

 

Der Eierkarton:

Nachdem die Eier im Kühlschrank gelandet waren, hab ich ihn mit heißem Wasser abgespült, bis er fast durchgeweicht war, und ihn dann einen guten Tag erstmal wieder trocknen lassen. Danach sind schnell die Halterungen in der Mitte weg geschnitten oder eingedrückt und zwei Löcher drin. 

 

Die kleine Eck-Ebene:


Bisher wurden die Ebenen ja nicht ausführlich erwähnt, da sie eben zum Käfig an sich gehören. Aber diese Holzplatte hat es unseren Süßen wohl angetan. Jeden Abend gibt es ein kleines Gerangel, wer denn dort nun sitzen, sich putzen oder sogar ein Nickerchen machen darf. Und wenn die Drei sich nicht einigen können, sitzen sie eben zu dritt über, unter, aufeinander auf dieser knapp 15 x 15 cm langen Ebene. Dabei hat sie uns nur 3,50 € (im Fressnapf) gekostet, wirklich eine klasse Investition für unsere Lieben!

 

Die Holzstange:

Diese aus einer Liane bestehende Stange haben wir im Futterhaus für 8 € gekauft. Sie ist laut dem bebilderten Etikett wohl eher für Papageien & Co. gedacht, aber unsere Ratten klettern auch gerne drauf rum.

 

Die Holzleiter:

Diese Leiter haben wir für 2 € im Fressnapf erstanden. Sie ist eigentlich für Vogelkäfige gedacht, aber für den Preis dachten wir, dass man nichts falsch machen und sie ruhig mitnehmen kann. Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielseitig, mal hängt sie einfach so im Käfig rum, sodass die Ratten drüber klettern können, mal ist sie im Auslauf zum Einstieg in die Buddelkiste gedacht (auch wenn die Süßen meistens direkt daneben einfach so rein klettern *g*) und wer weiß, was uns noch einfällt.

 

Jeans-Schlafsack:

Diesen habe ich selber aus dem Hosenbein einer alten Jeans gebastelt: einfach abgeschnitten und mit Schnur das eine Ende zugebunden. Damit die kleinen Frechen meine mühevolle Arbeit nicht „wegschmeißen“ können *g*, ist die Jeans am Käfig wieder mit Schnur befestigt. Außerdem steht sie so auch ein wenig offen, sodass man auch mal reingucken kann, wenn sich die Drei darin aneinander kuscheln.

 

 

Die leibliche Versorgung - Die Futterstellen:

Für das leibliche Wohl unserer Süßen ist natürlich auch bestens gesorgt. Was genau wir füttern, ist unter der Rubrik „Ernährung“ zu finden.

 

Der Körnerfutternapf:


Er hat ca. 10 cm Durchmesser, was auch unbedingt nötig ist, wenn drei gierige Köpfchen darin nach den besten Körnern suchen. Wir haben ihn für ein paar Euro im Futterhaus erstanden. Er steht zur Zeit auf dem Holzhäuschen.

 

Der Frischfutterspieß:


Auf ihm wird alles an Frischem aufgespießt, was darauf hält, denn das kann dann wenigstens nicht mehr direkt in der Einstreu landen. Bekommen haben wir ihn von einer Freundin (vielen Dank noch mal an dieser Stelle!), aber es gibt ihn glaub ich auch für ein paar Euro im Zooladen zu kaufen. Er lässt sich sehr einfach mit einem Schraub-Karabiner am Gitter befestigen.

 

Der Frischfutterteller:


Hierbei handelt es sich ganz einfach um einen Untertassenteller. Auf ihn wird alles gelegt, was man nicht oder nur schlecht aufspießen kann. Leider landet dabei alles relativ schnell in der Einstreu, aber gefressen wird es trotzdem!

 

Die Nippeltränke:


In diese Nippeltränke von MultiFit passen 1000 ml rein. Sie ist aus dem Fressnapf und hat unter 10 € gekostet (genauer weiß ich den Preis aber nicht mehr). Nur leider tropft die Tränke ziemlich, obwohl wir sie immer ganz gefüllt haben und sie auch richtig geschlossen war. Das Wasser wird natürlich täglich ausgewechselt.

Update: Mittlerweile haben wir eine neue Tränke von Living World. Wir haben sie im Hornbach für ca. 5 € gekauft und wie erhofft tropft sie auch nicht. Sie fasst zwar nur noch 500 ml, aber wir haben eh gemerkt, dass unsere Ratten gar nicht so viel trinken, zumindest nicht aus der Nippeltränke.

 

Der Wassernapf:

In diesen kleinen Napf haben wir bis zum Rand Wasser gefüllt. Manchmal trinken die Ratten daraus, aber oft benutzen sie ihn auch um sich die Pfötchen oder sogar das ganze Gesicht darin zu waschen. Natürlich wechseln wir das Wasser jeden Tag.

Update: Da unsere kleinen Rabauken angefangen haben, die kleine Steinschale auch mal zu verschieben und dabei natürlich sehr viel Wasser übergeschwappt ist, haben wir den Plastiknapf genommen, der mit Haken am Gitter befestigt wird. Die Ratten sitzen sehr gerne mit den Hinterfüßen auf dem Rand und graben mit den Vorderfüßen im Wasser oder tauchen eben den ganzen Kopf ein. Da sie auch scheinbar lieber daraus trinken als aus der Nippeltränke, wechseln wir das Wasser bis zu dreimal täglich.

 

 

Das tierische Bedürfnis - Die Toiletten:

Um die allzu schnelle Verschmutzung des Käfigs ein wenig einzudämmen, haben wir an einigen Stellen Kloschalen für die Ratten aufgestellt. Die ersten Tage nach dem Einzug habe ich die Köttel aufgesammelt und in die Schalen reingelegt. Nach ein paar Tagen hatten sie es verstanden, dass sie ab sofort ihr Geschäft an diesen Orten verrichten sollen. Nur leider urinieren sie meistens noch überall im Käfig, was aber in gewisser Hinsicht auch normal ist, da sie mit Hilfe ihres Urins ihr Territorium markieren.

 

Die Steinschalen:

Von denen haben wir zwei Stück an verschiedenen Stellen im Käfig aufgestellt. Ich hatte sie noch aus der Zeit, in der ich noch einen Hamster hatte. Aber es gibt sie auch für ein paar Euro im Zooloden zu kaufen. Der Vorteil bei diesen Steinschalen ist, dass sie sehr standsicher sind und sich von den Ratten nicht verrücken oder umschmeißen lassen. Sie sind mit Holzpellets gefüllt, die v.a. den Urin gut aufsaugen und dadurch auseinander fallen. Sie werden täglich frisch mit Pellets gefüllt.

Update: Eine Steinschale ist mittlerweile in den Auslauf gewandert, denn auch dort halten die Ratten ihr Geschäft leider nicht immer zurück, und so bleibt der Boden wenigsten größtenteils sauber.

 

Die Sand-Eckschale:

Hierbei handelt es sich um eine recht große Kleintier-Ecktoilette, die wir für 4 oder 5 € im Futterhaus gekauft haben. Sie ist in der Ecke mit Draht, der wie immer nach außen steht, befestigt, damit die Ratten sie nicht umher schieben können. Die Schale ist mit Chinchilla-Sand gefüllt und wird von den Drei gerne auch zum Buddeln bzw. Sand hin und her schieben benutzt. Der Sand wird nach einem Tag durchgesiebt und nochmals verwendet, aber spätestens am 3. Tag komplett erneuert.

Update: Mittlerweile benutzen wir den Sand nicht mehr, da er leider den Geruch nicht so gut bindet wie die Holzpellets. Deswegen sind die jetzt auch in dieser Eckschale, dafür haben die Süßen aber eine Sand-Buddelkiste im Auslauf.

 

Die kleine Eckschale und die große Eckschale:

In einer weiteren Ecke des Käfigs ist eine kleinere Kleintier-Ecktoilette befestigt. Auch sie stammt für ein paar Euro aus dem Futterhaus und ist mit Draht fixiert. Die Schale ist zwar auch mit Pellets gefüllt und dient daher eigentlich nur der einfacheren Sauberhaltung dieser Ecke, aber die Ratten schmeißen aus dieser Ecke die Pellets meistens raus. Die größere Eckschale hat die nach draußen gewanderte Steinschale ersetzt, bzw. vertrieben, da die Rattis leider immer über den Rand der Steinschale gepinkelt und daher die ganze Ecke stinkig gemacht haben.

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